Ob zur Heizungsunterstützung oder Brauchwassererwärmung - es gibt zahlreiche gute Gründe für die Installation einer solarthermischen Anlage. Die Nutzung von Solarenergie senkt die Energiekosten sofort und dauerhaft, denn Solarenergie ist kostenlos und unerschöpflich.

Was zeichnet nun eine gute Solaranlage aus?
Sonnenenergie steht in unbegrenztem Maße zur Verfügung. Die Kunst ist nun aus dieser Energieform den größtmöglichen Wirkungsgrad zu erzielen. Dabei unterscheidet man bei den zwei Arten nach Kollektorwirkungsgrad (Solarwärme) und Zellwirkungsgrad (Photovoltaik). Um den Wirkungsgrad der gesamten Anlage zu bemessen wird der Systemwirkungsgrad einer Solaranlage berechnet. dabei wird nicht nur der Kollektor bzw. die Zelle betrachtet, sondern das gesamte System mit den dazugehörigenden Komponenten wie z.B. Wärmetauscher, Speicher und Rohrleitungen. Gute Solaranlagen erzielen heute einen Kollektorwirkungsgrad von bis zu 50 Prozent und einen Zellwirkungsgrad von bis zu 25 Prozent.

Bestandteile einer thermischen Solaranlage:

Kollektoren

Ein Sonnenkollektor oder auch Solarkollektor ist eine Vorrichtung zur Sammlung der im Sonnenlicht enthaltenen Energie. Traditionell steht die Bezeichnung für einen thermischen Solarkollektor, der mit der „eingefangenen“ Sonnenenergie ein Übertragungsmedium (Heizwasser) aufheizt, wobei nahezu das gesamte Strahlungsspektrum des Sonnenlichtes in thermischen Solaranlagen mit relativ hohem Wirkungsgrad ausgenutzt wird. Vorrichtungen zur Gewinnung von elektrischer Energie in Photovoltaikanlagen werden dagegen als Solarmodule bezeichnet.